In Kürze

In Winterthur gibt es nur ein öffentliches Hallenbad für die 110‘000 Einwohner aber auch für ca. 60‘000 Einwohner der umliegenden Gemeinden. Im Winter kommt es regelmässig zu massiven Engpässen. Abends stehen der Öffentlichkeit nur 2-3 Bahnen zur Verfügung. Das Manko ist offiziell im KASAK Bericht ausgewiesen (Kantonales Sportanlagenkonzept Zürich, Katalog mit Hallenbad-Manko auf Seite 14, ausführlicher in der Brochüre).

Auf Grund einer Initiative hat das Sportamt im Auftrag des Stadtrates ein Projekt für die Überdachung des Freibades Geiselweid im Winter mit einer modernen Traglufthalle ausgearbeitet, welche umweltfreundlich mit der Fernwärme der KVA (Kehrichtverbrennungsanlage) beheizt wird. Die KVA produziert meist mehr Wärme, als abgenommen wird. Nur in wenigen Wochen im Winter muss zugeheizt werden (ca. 2% der benötigten Energie). Modernste Traglufthallen-Technologie ermöglicht sehr gute Wärmedämmwerte und eine ausgezeichnete Schallisolation.

Fensterfronten und angemessene Wasser- und Lufttemperaturen erlauben es, die Halle auch der Öffentlichkeit zur Verfügung zu stellen. So kommt die Stadt im Winter für zusätzliche 12% der heutigen Betriebskosten zu mehr als doppelt so grossen Hallenbadfläche. Die Traglufthalle ist eine ideale Übergangslösung für die 15 Jahre bis zum Bau eines neuen Hallenbades.

Am 25.2.2019 hat der Gemeinderat den Projektvorschlag des Sportamts mit 27:26 Stimmen zugestimmt. Dagegen wurde das Referendum ergriffen. Damit kommt es im Herbst zu einer Volksabstimmung.

Viele Leute gehen gerne ins Geisi, um fit zu bleiben und einen gesunden Sport zu betreiben. Aber im Winter ist es einfach überfüllt. Die Traglufthalle ist eine umweltverträgliche Lösung, die schnell realisiert werden kann.

Deshalb stimmen Sie am 20. Oktober Ja zur Traglufthalle

Projektvorschlag des Stadtrates 2019